Gute Bildung für alle ist keine Utopie!

Solidarische Kar- und Ostertage – Hier fängt Zukunft an

Gute Bildung für alle ist keine Utopie!

Unter dem Motto „Solidarische Kar- und Ostertage – Hier fängt Zukunft an", in Anlehnung an die Fastenaktion von Misereor, stand eine Frage im Mittelpunkt: Wie gerecht sind Bildungschancen – bei uns und weltweit?

Bildungsgerechtigkeit: Ein Thema für alle

In der Erwachsenengruppe wurde im Brainstorming lebhaft und offen diskutiert: Welche sozialen, ökonomischen und individuellen Voraussetzungen braucht Bildung? Welche Chancen haben Kinder und Jugendliche – und welche nicht? Besondere Aufmerksamkeit galt jungen Menschen mit Benachteiligungen und Handicaps. Am Beispiel des CJD Berufsbildungswerkes Dortmund wurde deutlich, wie gezielte Projekt- und Ausbildungspartnerschaften konkrete Türen öffnen können.

Der Blick weitete sich dann über Deutschland hinaus: Am Beispiel Kameruns wurden Möglichkeiten, Hindernisse und Gerechtigkeitsperspektiven in Bildung und Ausbildung beleuchtet – ein eindrücklicher Vergleich, der nachdenklich stimmt und zum Handeln motiviert.

Kinder und Jugendliche setzten sich altersgerecht in ihren Gruppen mit dem Thema inhaltlich und kreativ auseinander. Insgesamt kamen 104 Teilnehmende im Alter von 1 bis 86 Jahren zu unserem diesjährigen Kursangeboten in der Kar- und Ostertagen zusammen.

Die Karwoche gab dem Programm seinen Rhythmus: von der Palmprozession am Wochenbeginn über den Gründonnerstag bis zur Osternacht. Jeden Morgen betrachteten die Teilnehmenden gemeinsam das Hungertuch von Misereor – ein aktiver, guter Einstieg in die Fragen des Tages. 

Als bleibendes Zeichen gestaltete die Jugendgruppe eine Osterkerze für unsere Kapelle – mit dem Thema Bildungsgerechtigkeit. Waage und Schwert der Gerechtigkeit, kunstvoll in Wachs gearbeitet, erinnern uns: Gute Bildung für alle ist keine Utopie. Sie fängt hier an. Heute.

Fotos: KönzgenHaus