Gottes Spuren in der Natur entdecken – ein besonderer Tag im Wald
Fortbildung für Erzieher*innen im Rahmen des Projekt Kita - Lebensort des Glaubens
Am 16. Mai 2026 machten sich die an der Fortbildung teilnehmenden Erzieherinnen auf den Weg in den Wald – mit offenen Augen, neugierigen Herzen und der Frage: Wo zeigt sich Gott in seiner Schöpfung?
Der Wald wurde an diesem Tag zum Lernort und Erfahrungsraum zugleich. Im Mittelpunkt des Seminars stand die Auseinandersetzung mit der Schöpfung – lebendig, vielfältig und hautnah erlebbar. Die Teilnehmerinnen ließen sich auf das Abenteuer ein, die Natur mit all ihren Sinnen wahrzunehmen und das Leben im Wald zu entdecken.
Insekten, Käfer und andere Waldbewohner wurden bestaunt und neu entdeckt. Frisch gekeimte Pflanzen im Waldboden machten die Kraft der Schöpfung sichtbar. Frische Kräuter wurden zu duftendem Kräutersalz verarbeitet.
Zur Verbreitung bienenfreundlicher Blumen, entstanden Samenscheiben, die zu Hause im Garten eingepflanzt, neue Anreize für Wildbienen bieten. Im Marmeladenglas entstand ein eigenes, kleines Ökosystem zum Staunen und Mitnehmen.
Mit unterschiedlichen Methoden wurden Natur und Schöpfung für die Erzieherinnen erfahrbar und wertschätzend zugänglich gemacht. Die praktischen Erlebnisse – das Erspüren von Erde und Pflanzenwelt, das kreative Gestalten mit Naturmaterialien – verbanden das Theologische mit dem ganz Konkreten.
Das Seminar hinterließ nicht nur verarbeitete Kräuter und gefüllte Marmeladengläser – sondern vor allem bleibende Eindrücke von einem Tag, der mit viel Aktivität, Staunen und guter Gemeinschaft im Wald verbracht wurde.
Foto: KönzgenHaus
